Planetenweg
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Geschrieben von: Fitschen Michael   
Einweihung des Lehrpfads "Bühler Planetenweg"
 
Am Samstag, 20. September 2008 wurde der „ Bühler Planetenweg" durch Herrn Oberbürgermeister Hans Striebel der Öffentlichkeit übergeben.
Eine Projektgruppe des 2005 gegründeten astronomischen Vereins der Bühler Sterngucker hat in zahlreichen Arbeitsstunden ein Werk geschaffen, das weit über unsere Stadt hinaus Beachtung finden wird.

 
Der Weg ist ein Modell zur Veranschaulichung der Größenverhältnisse in unserem Sonnensystem. Beginnend an der Carl Netter Realschule verläuft der Planetenweg auf 1.1 Kilometern zum Windeck-Gymnasium, das entspricht einem Maßstab von 1:4 Milliarden. Entlang des Weges informieren in den entsprechenden Abständen Informationstafeln über den jeweiligen Planet. Neben zahlreichen Daten und Fakten befindet sich eine Kugel im Maßstab 1:2 Milliarden um die Größe des jeweiligen Planeten aufzuzeigen. Am Anfang des Weges wird Sie
die Sonne in Form einer Edelstahlplastik begrüßen.

 
Damit Sie sich nicht in den Weiten des Weltalls verlieren ist der Wegmit dem Symbol des Bühler Sterngucker-Logos

 

gekennzeichnet.

 

sonnentafel

 
Für den Spaziergang durch das Weltall wurde von den Bühler Sternguckern in Zusammenarbeit mit der Stadt Bühl ein Faltblatt herausgebracht auf welchem die Wegstrecke markiert und erklärt ist.

 
Das Faltblatt ist erhältlich beim Bürgeramt Bühl und der Touristik-Information der Stadt Bühl.
Der Planetenweg beginnt am Modell der Sonne und endet an der Tafel des Planeten Neptun.
Nachdem 2007 dem „Planeten" Pluto der Planetenstatus aberkannt wurde und er seitdem nur noch als Zwerg- bzw. Kleinstplanet gilt entschied man für den Pluto keine Tafel mehr in den Planetenweg zu integrieren.
Die 11 Tafeln des Bühler Planetenweges wurden über einen Zeitraum von 2 Jahren von den Mitgliedern des Projektteams „Bühler Planetenweg" der Bühler Sterngucker entworfen und auf den Edelstahlgestellen montiert.
Die Montage der fertigen Tafeln sowie des Sonnenmodells auf die, durch den Bauhof Bühl, vorbereiteten Fundamente erfolgte ebenfalls durch den Bauhof.
Für alle 11 Tafeln übernahmen ortsansässige Unternehmen die Patenschaft als Sponsoren.